Dieser Frage haben sich unsere Studienanfängerinnen und -anfänger im Workshop „Nation & Du“ gewidmet, einem von HAUS RISSEN und der Deutschen Nationalstiftung entwickelten Format der politischen Bildung. Dabei ging es weniger um politische Theorie als um die praktische Erfahrung demokratischer Prozesse.
Demokratie beginnt mit Perspektivwechsel
Im diesjährigen Szenario, das aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen aufgreift, haben die Studierenden unterschiedliche Interessen vertreten, Positionen ausgehandelt und gemeinsame Lösungen entwickelt. Dabei wurde schnell deutlich: Demokratie lebt vom Zuhören, einem respektvollen Umgang und von der Bereitschaft, Kompromisse zu finden.
Wichtige Fähigkeiten für das Berufsleben
Die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen auszugleichen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln, wird auch im Berufsleben täglich gebraucht. Wer Verantwortung übernimmt, muss Entscheidungen nachvollziehbar treffen, unterschiedliche Sichtweisen einbeziehen und auch unter Zeitdruck tragfähige Lösungen entwickeln. Genau diese Fähigkeiten wurden im Workshop trainiert. Sie sind nicht nur für politische Prozesse relevant, sondern ebenso für die Zusammenarbeit in Unternehmen, Projektteams und Organisationen.
Bildung bedeutet auch gesellschaftliche Verantwortung
An der IBS Oldenburg sehen wir es als unsere Aufgabe, Fach- und Führungskräfte auszubilden, die nicht nur über fachliche Kompetenz verfügen, sondern auch Verantwortung für Zusammenarbeit, Unternehmen und Gesellschaft übernehmen können. Deshalb verstehen wir demokratische Bildung als festen Bestandteil eines zukunftsorientierten Dualen Studiums.
Ein herzlicher Dank gilt Sandra Binkenstein, Susanne Menge und Christoph Faurie für ihre Unterstützung des Workshops als Jurymitglieder sowie Joscha Radlach für die Durchführung des Seminars.